Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg

 

100 Jahre Kriegsende am 11. November 2018.

 

 

 

Reine Textform:

100 Jahre Krieg. Kriegsende am 11. November 2018.

Einer der schrecklichsten Kriege. Der Erste Weltkrieg!

In diesem Zusammenhang (d. h. mit diesem Artikel) fordern wir die sofortige Abschaffung aller Kriegswaffen!

Lobend hervorheben möchten wir die deutsch-französische Freundschaft, die sich in vielen Vereinen und Organisationen, für die Verbrüderung der beiden Länder einsetzt. Die aber auch gemeinsam viel Leid erfahren mussten.
1914: Der österreichische Thronfolger wird in Serbien erschossen. Der entstehende Konflikt zwischen Österreich und Serbien lies die Bündnisverträge aktiv werden, die letztendlich zum Ersten Weltkrieg führten.
In letzter Stunde die Hoffnung. Jean Jaurès, der französische Reformsozialist…, er macht mobil gegen den Krieg.
Am nächsten Tag wird er von französischen Nationalisten erschossen.

 

Der gefreite Adolf Hitler erlebte den ersten Weltkrieg und schrieb später viel darüber auf.

Seine Ausagen stehen in Widerspruch zu vielen anderen Kriegsbeteiligten.
Einige Aussagen von damals Betroffenen werden wir wiedergeben:
Diese Aussagen sind, und das kennt ihr vom FSB, nicht für jedes Gemüt geeignet!

 

“Jetzt verlöschen die Lichter in ganz Europa. Wir werden sie nie wieder in unserem Leben brennen sehen.”

(Großbritanniens Außenminister Edward Grey am Abend des 4. August 1914, als sein Land Deutschland den Krieg erklärte).

 

Trommelfeuer, Angriff, gegen Angriff, Trommelfeuer, Abwehr, Angriff, Trommelfeuer, Angriff, Gegenangriff.

Ich suchte einen Ort, ein kleines Dorf. Auf meinem Weg passierte ich ein Feld und einen Steinhügel; ging weiter über eine Wiese. Doch ich fand das Dorf nicht. Ich frage eine vorbeikommende Division. Wisst ihr, wo das Dorf ist? Da sagte mir jemand: “Du bist doch grade durchgegangen.”
Da war kein Dorf! Alles war weg! Es gab kein Dorf mehr.

(Maurice Guilloteau Französischer Soldat 1897)

 

Ich zog Stacheldraht. Zwischen den Fronten hörten wir ein wimmern eines verwundeten Jungen. Ich sah eine Bewegung. Ich sah, wie eine schwarze Ratte an diesem sterbenden Jungen nagte; wie sie ein Festmal an seinem blutigen Fleisch hielt. Gott, dieser Krieg… Ich kann es nicht verhindern. Ich weinte.

(Marcel Savonet Französischer Soldat 1898)

 

Die Granate machte keinen Lärm. Die machte keinen Lärm. Oh, ich sage ihnen, die sind sehr gefährlich!
Die großen Granaten hörte man von weit entfernt. Man hörte den Abschuss und wusste: Die ist für uns!
Gasgranaten, die hörten man nicht.

(Maurice Guilloteau Französischer Soldat 1897)

 

Wir hatten die Läuse um den Hals, sie sammelten sich alle um den Hals. Das waren richtig dicke Läuse. Sie haben uns gefressen. Es gab Ratten in den Lagern. Wenn wir in Zelten oder Baracken lagen, sind sie die ganze Nacht über uns gelaufen. Wir haben uns zugedeckt, aber wir haben sie gespürt. Sie sind über unsere Gesichter gelaufen, und über unsere Rücken. Sie bissen uns nicht. Sie haben in unseren Beuteln gewühlt, und sie suchten etwas zu essen.

(Maurice Guilloteau Französischer Soldat 1897)

 

Der Krieg ist die grausamste Gewaltanwendung, nicht nur für die Gegner, sondern auch für die eignen Soldaten. Wir bewegen uns in einen grauenhaft zerschossenen Gebiet in dem der Tod wohnt.
In den Lüften heult und wimmert es wie von tausenden Geistern. Je weiter wir auf das Trümmerfeld vordringen, desto orkanartiger wurde es. Wir werden immer weiter in die Hölle getrieben. Für wen nur, führen wir diesen Krieg? Ich spüre stechende Schmerzen an Brust und Hand, und verliere die Besinnung. Als ich wieder zu mir komme, sitzt neben mir ein Soldat (des dritten Jäger-Regiments). Es ist gut zu spüren, wie er sich um mich kümmert. Während er sein „Samariter Werk“ vollbringt, fühle ich mich schwächer und schwächer. Wieder näherte ich mich der Ohnmacht.Es ist wie das Versinken in eine andere Welt. Als die Wirklichkeit mich zurückholt, liegt der Jäger, der mich verbunden hat, schwer auf mir. Er scheint zu schlafen. Ich will ihn aufwecken. Da sehe ich das Loch in seiner Stirn, aus dem dickes Blut quillt. Die Hand des getöteten, hat sich an meinen Arm gekämpft. An seinem Finger… ein Trauring. Arme Witwe. Lehmbeschmutzt und blutbesudelt, versuche ich an den Rand des Granat Trichtes zu gelangen. Überall ligen Leichenteile. Ich verliere den Verstand. Das ist reine Menschenschlächterei!

(Kurt Hopfer Deutscher Soldat 1893 – 1916)

 

Käthe Kollwitz Sohn war 18 Jahre, als er im Ersten Weltkrieg verstarb. 18 Jahre arbeitete sie an dem Werk „Die trauernden Eltern“.

 

Quellen: https://www.youtube.com/watch?v=dccq8QazcDk

https://www.lpb-bw.de/erster-weltkrieg-zusammenfassung.html