Soziale Organisationen


Online-Initiative für Homosexuelle, Bisexuelle, Transsexuelle und Transvestiten Unsere Web-Seite: http://hobitrans.de ist eine Online-Initiative zum diskreten kennenlernen sexuell Gleichgesinnter. Es wird Aufklärung betrieben und um Toleranz geworben. Betroffene leiden meist unter der mangelnden Akzeptanz der Gesellschaft, und weniger unter der sexuellen Orientierung an sich. Die Seite ist im März 2018 erstmals online gegangen. Im wesentlichen ähneln die Funktionen denen, der großen sozialen Netzwerke, wie z.B. Facebook. Der Datenschutz ist uns sehr wichtig. Wir benötigen keine echten Idenitäten. Zusammenhalt und liebevoller Umgang miteinander ist uns wichtig. Der Zugang der Webseite ist leider erst ab dem 18. Lebensjahr möglich. Minderjährigen können rat bei Pro familia suchen. Auch einfach nur Interessierte sind eingeladen sich anzumelden, sich die Seite anzuschauen und uns kennenzulernen. Es werden keine Beitrittsgebühren erhoben. Bei uns darf sich jeder so präsentieren wie er möchte und meint, dass es richtig ist. Also besucht unsere Web-Seite unter: www.hobitrans.de


Tiergestützte Therapie Rietberg

AgfaPhoto

Unsere Natur bringt unsagbar viele Arten von Tieren hervor. Mutige Fotografen haben sich oft in Todesgefahr begeben, um beeindruckende Bilder von wilden Tieren wie z. B. Tigern oder Grizzlybären zu machen. Wir von FSB mischen jetzt auch da mit; zumindest ein “kleines bisschen”. Und schaut mal: Witzige, knuffige und liebe Tiere. – Ja, zugegeben: Gefährlich sind die nicht, aber schaut mal: Wir könnten jetz noch ein paar lahme Witze – Pardon – Lamawitze machen. Doch zum Kernpunkt: Der ist mal wieder Therapie.

Wir sind zu Gast in Rietberg bei Kristin Reckmann und ihren Alpakas. Diese haben ein besonderes, friedliches und zurückhaltendes Wesen. Kristin Reckmann ist seit Jahren als Diplom-Sozialpädagogin / Diplom-Sozialarbeiterin tätig. Und hat sich auf tiergestützte Therapie spezialisiert. Tiergestützte Pädagogik: Das ist eine Fördermaßnahme, die mit Hilfe von Tieren gezielt an denindividuellen Bedürfnissen und Ressourcen eines Menschen ansetzt und somit eine positive Entwicklung hervorruft. Tiere als therapeutische Begleiter eignen sich besonders, da sie ein wertfreies, therapeutisches Setting schaffen, in dem der Mensch authentisch sein kann und vor allem auch authentische Rückmeldungen bekommt. Zur Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit besonderem Förderbedarf (Entwicklungsstörungen, verminderte Frustrationstoleranz, Verhaltensauffälligkeiten wie Grenzüberschreitungsverhalten, Nähe-Distanz-Problematiken, fehlendes Einfühlungsvermögen, Überängstlichkeit, fehlendes Selbstwertgefühl, Aufmerksamkeitsstörungen, psychische Störungen, wie Depressionen, Burnout-Syndrom und Persönlichkeitsstörungen oder auch traumatische Erlebnisse etc.)

Für eine tiergestützte Therapie / Pädagogik ist eine umfangreiche Diagnose notwendig. Außerdem werden Personen aus dem sozialen Netzwerk, sowie mögliche Fachpersonen aus Jugendhilfe, Schule und anderen Therapeuten etc. in die Abklärung des Hilfebedarfs miteinbezogen. Anschließend wird die Intervention mit Nah- und Fernzielen individuell für die Person geplant und durchgeführt. Für einen positiven Verlauf sollte die Person offen und interessiert sein für Tiere. Der zeitliche Umfang der Fördermaßnahme ist abhängig vom individuellen festgestellten Förderbedarf. Sinnvoll ist eine Förderung einmal wöchentlich in einem Zeitumfang von jeweils 45-60 Minuten. Die tiergestützte Therapie/Pädagogik sollte mind. 12 Einheiten oder mehr umfassen. Desweiteren gibt es ein Gruppenangebot mit Kleintieren. Unser Fazit: Sehr cool.

Weitere Informationen unter:

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Kristin Reckmann
Große-Recke-Weg 7
33397 Rietberg
Tel: 0170 / 46 22 10 6


Hans Peter Kitzig Institut

lolEin Gütersloher Institut zur medizinischen Rehabilitation von psychischen Erkrankungen, passend für unsere verrückte Redaktion, das einmal vorzustellen: Das Hans Peter Kitzig Institut und das ehemalige RPK Unter den Ulmen sind seit 2012 unter dem Dach des LWL-Klinikums Gütersloh zusammengefasst. Das Hans Peter Kitzig Institut bietet 39 Plätze für Psychisch Erkrankte, die vor allem aus dem Raum Gütersloh, Bielefeld und Warendorf kommen und die unterschiedlichsten Diagnosen haben, z.B.: Psychosen, Borderline, Depressionen. Sie finden umfassende Therapieangebote durch psychologische und medizinische Fachangestellte. So werden regelmäßige therapeutische Gespräche und eine medikamentöse Behandlung gewährleistet. Pflegepersonal und Sozialarbeiter bieten die bezugstherapeutische Alltagsbegleitung und kümmern sich um die Praktikumsplätze. Der Aufenthalt der Rehabilitanden beträgt 6-12 Monate.

Ein großer Schwerpunkt des Kitzig Instituts ist die Berufsorientierung. Dazu gehören Praktika und Belastungserprobungen, z. B. bei der Kreisverwaltung, den Firmen ITSS oder Dalke. Tagesstruktur und Freizeitgestaltung sind ebenfalls Bestandteil der Rehabilitation. Dazu gehören regelmäßige Gruppengespräche, Sport- und Bewegungsangebote, Hauswirtschaftstraining und vieles mehr. Familiengespräche finden auch statt. Die Rehabilitanden versorgen sich selbt, kochen in gemeinsamen Küchen und haben schön gestaltete Einzelzimmer. Circa ein Drittel der Bewohner orientieren sich während des Aufenthaltes auch wohnlich neu.

Das Kitzig Institut befindet sich nicht weit vom historischen Stadtkern Güterslohs entfernt. Feizeit- und Einkaufsmöglichkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen. Wer sich für eine Rehabilitation im Kitzig Institut interessiert, kann ein unverbindliches Informationsgespräch vereinbaren. Nach vergleichbar kurzer Wartezeit kann eine Rehabilitation nach Bewilligung durch den Rentenversicherer oder die Krankenkassen beginnen.

Weitere Informationen unter:
Hans Peter Kitzig Institut, LWL Institut für Rehabilitation Gütersloh, Tel.: 05241-743490. E-Mail: HPKI@wkp-lwl.org
Internet: http://www.lwl.org/LWL/Gesundheit/psychiatrieverbund/I/hpki/


Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen im Suchtbereich Kreis Gütersloh e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen im Suchtbereich Kreis Gütersloh e.V. existiert bereits seit 1977. Zu diesem Zeitpunkt haben sich folgende Selbsthilfeorganisationen zu dieser Arbeitsgemeinschaft zusammen geschlossen: Blaues Kreuz in Deutschland e.V., Deutscher Guttempler-Orden e.V., Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe e.V., Kreuzbund e.V. Mit dem dazugehörigen Begegnungszentrum (Feldstraße 14 in Gütersloh) war dieses Projekt der Selbsthilfegruppen im Suchtbereich derzeit einmalig für die Bundesrepublik. Auch Selbsthilfegruppen, die sich im Laufe der Jahre von den großen Organisationen gelöst haben und eigenständig geworden sind, gehören weiterhin der Arbeitsgemeinschaft an, sodass mittlerweile 45 Selbsthilfegruppen des Suchtbereiches im Kreises Gütersloh dazu gehören.

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen in Suchtbereich Kreis Gütersloh e.V. bemüht sich darum, eine gemeinsam ausgerichtete Hilfe auf Kreisebene anzubieten und die Zusammenarbeit zwischen den Gruppen und dem professionellen Suchthilfesystem zu gewährleisten. Die vorrangige Arbeitsmethode in der Suchtselbsthilfe ist die Gruppenarbeit. Die Gruppen bieten den suchtgefährdeten und suchtkranken Menschen sowie den Angehörigen in und mit der Gruppe helfende Begleitung, mitmenschliches Verständnis sowie gegenseitige Offenheit an. Die Hilfe, die die Gruppenmitglieder selber erfahren haben, geben sie uneigennützig weiter. Diese Hilfe wird für den Suchtkranken zum unterstützenden Faktor bei seiner Auseinandersetzung mit der Umwelt, beim Zurechtfinden in der Realität des Alltags und bei seiner Lebensbewältigung. Angehörige finden Unterstützung und Rückhalt in ihrer oft so aussichtslos erscheinenden Situation.

Die Gruppenarbeit ist darauf ausgerichtet, die Persönlichkeit der abhängigen Menschen und der Angehörigen zu stärken und zu festigen. Diese unerlässliche Persönlichkeitsarbeit können die Betroffenen nur im Miteinander und ohne Vorurteile vollziehen. Wenn die Hilfe einer Gruppe regelmäßig in Anspruch genommen wird, bleibt nach unserer Erfahrungen die Mehrzahl der Suchtkranken abstinent bzw. sozial gefestigt. Gerade auch in der Nachsorge (nach vorangegangener therapeutischer Behandlung) wird so gewährleistet, dass das Risiko eines Rückfalles, der zum Krankheitsbild einer jeden Suchterkrankung gehört, reduziert werden kann. Folgekosten durch eine erneute Behandlung, das Abrutschen in die Sozialhilfe werden so verringert, der gesellschaftliche Abstieg verhindert. Der Vorzitzende Günter Philipps über die Entwicklung der letzten Jahre: 5″Die Alkoholabhängigkeit ist oft durch die gleichzeitige Einnahme illegaler Drogen (meist Marihuana oder Ecstasy) kompliziert. Bei der Einnahme bewusstseinserweiternder Drogen ist in den letzten Jahren ein beträchtlicher Anstieg zu verzeichnen. Infolge Mischkonsums von Alkohol, Cannabis und Amphetaminen können sich, ohne dass die jungen Menschen dem Drogenmilieu zuzurechnen sind, ausgeprägte Störungsbilder entwickeln. Dadurch muss ein Umdenken in den „klassischen“ Selbsthilfegruppen stattfinden. Dieses schwierige Thema können wir in der Arbeitsgemeinschaft gut aufarbeiten.”

Bei Fragen zur AG-Sucht Kontaktperson
Günter Philipps Tel. 05242- 48499
Mail: info@ag-suchtselbsthilfe.de

 

Werkstatt 36

Wir von FSB machten uns wieder einmal auf die Reise in unsere schöne Nachbarstadt. Dort haben wir ein Projekt kennengelernt, dass Menschen eine Chance bietet, sich neu zu orientieren. Im März 2014 startet die Drogenberatung e.V. Bielefeld zusammen mit dem Jobcenter Arbeitplus ein neues Projekt zur beruflichen Aktivierung. Teilnehmen können Bielefelder Bürgerinnen und Bürger, die Arbeitslosengeld II beziehen, schon seit längerer Zeit erwerbslos sind und Unterstützung zur gesundheitlichen und sozialen Stabilisierung wünschen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Probleme im Umgang mit legalen oder illegalen Drogen haben und etwas an ihrem momentanen Lebenssituation und ihrer beruflichen Perspektive verändern möchten. Die Teilnahme am Projekt beträgt 12 Monate und kann auch halbtags ausgeführt werden. Geboten wird ein tägliches gemeinsames Frühstück und Mittagessen, zudem erhalten TeilnehmerInnen Arbeitskleidung und ein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel. Projekttätigkeiten werden in drei große Bereiche geteilt: Garten – und Landschaftsbau, Holzbearbeitung und Gesundheitsförderung. Neben gesunden Kochen steht wöchentlicher Sport und Gehirnjogging auf dem Plan. In der Holzwerkstatt wird die Geschicklichkeit der TeilnehmerInnen trainiert. Die schönen Werke wie Vogelhäuschen und Insektenhotels werden Kitas aus der Region gespendet. Im Garten – und Landschaftsbereich widmet sich die Gruppe der Pflege und Pflanzung von altenApfelbaumsorten. Zudem finden regelmäßig kulturelle und themenbezogene Workshops statt. Die Teilnahme an der “Werkstatt 36” kann für jede/n eine andere Bedeutung haben: Für einige die Beschäftigung mit dem Thema “berufliche Perspektive” und für Andere das Sprungbrett zurück ins Erwerbsleben. Eine Kombination aus praktischen Tätigkeiten, sportlichen, kulturellen und gesundheitlichen Angeboten, soll Lust auf Veränderung und berufliche Neuorientierung machen.

Ihre Ansprechpartner in der Drogenberatung e.V. Bielefeld sind:

Werkstatt 36
Ehlentruper Weg 47
33604 Bielefeld
Telefonnummer: 0521 – 9678060
Matthias Becker, Dipl.-Sozialpädagoge
becker@drobs-bielefeld.de
Liesa Südbrock, BA Socialwork suedbrock@drobs-bielefeld.de

Zirkel e.V.

Ein grosser Schritt in Richtung  Inklusion Organisationen

Gütersloh ist ein Verein, zur Förderung und Integration von Menschen mit geistigen und seelischen Behinderungen. Der gemeinnützige Zirkel e. V. bietet über drei gemeinnützige Tochtergesellschaften zahlreiche Dienstleistungen an. Hierzu zählen die stationäre und ambulante Wohnbetreuung, die individuelle Assistenz und Integration geistig und seelisch behinderter Menschen, sowie ein ambulanter Pflegedienst. Das breite Tätigkeitsspektrum umfasst unterschiedliche Wohn-, Freizeit- und Arbeitsangebote. Weiterhin arbeitet der Zirkel kontunierlich an innovative Inklusions- und Nachhaltigkeitsgedanken bzw. Projekte. Der Verein ist Teil des Klimaparks in Rietberg. In der Rosenstrasse in Halle/Westfalen gibt es eine Zirkeleinrichtung, die charakteristisch für die Zirkel Intigrations gGmbH Ist. Es umfasst ein bürgerliches Wohnhaus, in der Haller Innenstadt. Ein sympatischer Laden, der Kompernikus heißt, gliedert sich in die Haller Einkaufspassage ein. Dazu gehört eine Werkstatt, die das gemeinsame arbeiten ermöglicht. Im gleichen Haus befindet sich die Wohngemeinschaft.H ilfestellung ist stets vor Ort. Die Zirkelarbeit umfasst Betreutes Wohnen -Freißeit -Arbeitsangebot bitet ein Spektrum von ergotherapeutisches Areiten bis hin zu geringfügigen Arbeibeitsangeboten. Der Zirkel e.v arbeited an der Realisierung des Planetariums in Rietberg, das die Aspekte Wissenschaft, Inklusion, Nachhaltigkeit, Bildung und Kultur miteinander verbindet. Zusätzlich prüfen wir den Einstieg in die integrierte Versorgung und den Aufbau eines Auszeithauses zur Verbesserung des psychiatrischen Angebotes in Gütersloh. Der Zirkel in Gütersloh macht ein grossen Schritt in Richtung *Inklusion (*Inklusion heißt wörtlich übersetzt: Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel oder in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.) I nfomation: Zirkel e.V. Sal zmannweg 53 33330 Gütersloh Tel: 05241 92504-0 www.zirkel-gt. de

Blutspendedienst Deutsches Rotes Kreuz Blut spenden, Leben retten
In diesem Artikel wird es blutig. Wir von FSB besuchten den Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes, dass das Blutspenden für uns alle wichtig sind, braucht man nicht viel Fantasie. Unfälle passieren jeden Tag. Krankheiten befallen viele Menschen und können jederzeit jeden treffen
Jeder heute noch gesunde Mensch kann von einer Minute zur anderen auf die Blutspende eines Mitmenschen angewiesen sein. Experten sind der Überzeugung, dass 80 % aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben auf eine Blutkonserve angewiesen sind. FSB Mithelfende nahm die kurze, schmerzfreie Prozedur auf sich um Leben zu retten und Schokolade zu bekommen. Darunter war auch die Blutgruppe 0 Rhesus negativ. Diese kann allen Empfängern mit anderen Blutgruppen gegeben werden. Nur leider ist der Patient mit der Blutgruppe 0 Rhesus negativ (6 % der Bevölkerung) darauf angewiesen, selber nur 0 Rhesus negatives Blut vertragen zu können. Das Rotes Kreuz braucht Blut jeder Gruppe. Insgesamt spenden derzeit nur knapp 3 % der Bevölkerung Blut. Das ist zu wenig um 1 00 % der Patienten in Nordrhein-Westfalen, RheinlandPfalz und Saarland ausreichend zu versorgen.. Wir brauchen etwa 6 % der Bevölkerung als regelmäßige Dauerspender, wenn die Versorgung mit Blutpräparaten langfristig ausreichend gesichert werden soll. Über die Altersgrenze scheiden immer mehr langjährige Dauerspender aus, die durchschnittlich drei bis viermal im Jahr Blut gespendet haben. Um aber das Gesamtvolumen des gespendeten Blutes zu halten, müssen im Gebiet des DRKBlutspendedienstes West für jeden älteren ausscheidenden Dauerspender drei Neuspender gewonnen werden. Wir möchten alle einladen am 07.07.201 5 Blutspende St. Elisabeth Hospital GT, FSB wird erneut anwesend sein. Weitere Termine unter:


ash Gütersloh e.V
Vor ca. 30 Jahren traf sich eine Selbsthilfegruppe in der Weberei von Gütersloh. Die Teilnehmer: Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren. Aus einer gemeinsamen Selbsthilfe entstand eine Initiative, die seines Gleichen sucht. Die Gruppe begann damit sich zu organisieren, um Probleme der Arbeitslosigkeit zu lösen. Erste Aufgaben, die sie übernahmen, waren die Beteiligung an der
damaligen Landesgartenschau und Sperrmüll-Recycling. Das war 1 988. 201 6: Die Arbeitslosenselbsthilfe ist längst ein eingetragener Verein und ist kreisweit in Gütersloh aktiv. Cirka 1 00 Angestellte Lehrer, Sozialpädagogen und Handwerksmeister – helfen den gegenwärtigen Arbeitslosen. Arbeit und Struktur mit den gegebenen Tätigkeiten zu organisieren hat höchste Priorität. Ob alt oder jung, es gibt Wege, um eine bessere Absicherung in der Gesellschaft zu erreichen. Die Arbeitslosenselbsthilfe bildet in einigen Bereichen Fachpersonal aus. Für Flüchtlinge gibt es ebenfalls Angebote. Da zugewiesene Flüchtlinge im Kreis Gütersloh unter Umständen in der Arbeitlosenselbsthilfe ein erstes Kennenlernen mit den deutschen Arbeitsverhältnissen haben. Auch ältere Menschen mit
gesundheitlicher Einschränkung können sich an der Arbeitswelt beteiligen. Einige Menschen, die das 50. Lebensjahr erreicht haben, wurden zu 50% während eines Protoprojekts erfolgreich vermittelt. Informationen gibt es unter: 05241 951 50 (ash Zentrale) Das gesamte Angebot kann man so zusammenfassen:
-Durchführung von Beschäftigungsprojekten zur Schaffung von
gesellschaftlich sinnvollen Arbeitsstellen.
-Qualifizierung von arbeitslosen Menschen
-Vermittlung von Teilnehmer/-innen in Arbeit und Ausbildung.
-Betreuung und Förderung während der Beschäftigungsund
Qualifizierungsmaßnahmen.
-Beratung und Hilfe in individuellen Problemlagen.
-Beschäftigung im gemeinnützigen Bereich.
-Beratung, vor allem in Fragen der Arbeitsaufnahme.
-Berufsorientierung für Jugendliche

“Ich bin ein Mann der ersten Stunde gewesen und war schon dabei als wir in den 80er Jahren eine
Selbsthilfegruppe in der Weberei waren” versicherte Wolfgang Terwey (ASH Geschäftsführer) der FSB Redaktion. Für genauere Informationen ASH
Zentrale: 05241 951 5-0

 

Viktoria e.V. Treffpunkte für Frauen nach Krebs
Nach der Diagnose Krebs ist nichts mehr so wie früher:
Viele Voruntersuchungen sind notwendig, denn jeder Krebs ist anders. Manchmal erfolgt zuerst eine Chemotherapie und erst später die Operation. Doch immer beginnt eine langwierige Therapie mit Medikamenten und unzähligen Gesprächen, die viel Kraft und Zeit rauben. Man braucht Unterstützung, Hilfen und sehr viele Informationen. Für den Patienten bekommt so manches einen neuen Stellenwert, weil sich auch die eigene Wahrnehmung ändert. Wer ständig auf medizinische Ratschläge hören muss, möchte nun mehr in sich selbst hineinhören, mehr auf sich selber achten und so manches im Alltag verändern. Möglicherweise gehen nun Familienmitglieder oder Freunde auch anders mit einem um. Vielleicht ändert sich sogar die Berufsplanung und alles muss umgestellt werden. Man schaut nun anders auf sein Leben und die Welt.
Das erfuhr vor über zwanzig Jahren auch Christel Hoffmann, als bei ihrer Freundin Brustkrebs entdeckt wurde. Diese hatte nicht nur Todesängste, sondern die Arbeitsaus-fälle und die Chemotherapie wirbelten auch ihr ganzes Familienleben durcheinander. So gründete unser heute ältestes Viktoriamitglied damals einen Gesprächskreis für Krebsbetroffene Frauen. Dass bei Krebs nicht nur Mediziner gefragt sind, diese Frauen ebenso ganz andere Hilfen benötigen, hatte sie erkannt. So entstand eine der ersten Selbsthilfegruppen in Bielefeld. Diese gab den Frauen Vertrauen und Zuversicht, oft entstanden sogar Freundschaften zwischen ihren Mitgliedern. Das gab ihnen dann Kraft mit dem eigenen Schicksal fertig zu werden, oder sogar einander zu helfen!
Weil die altbekannte Weisheit „Wissen ist Macht“ auch diesen Frauen bekannt war, informierten sie sich weiter, stellten immer wieder die richtigen Fragen und tauschten später ihr Wissen untereinander aus. Sie wollten vom Arzt nicht nur behandelt werden, sondern selber handeln. „Hilf mir, es selbst zu tun!“ wurde ihr Motto. Bald taten sie sich mit einer Sportgruppe zusammen. Sie erfuhren wie viel Spaß schwimmen, turnen und laufen machen kann und wie das alles dem Körper wieder neue Kraft gibt. Sie nahmen nun aktiv an ihrer Rehabilitation teil! So entstand vor dreizehn Jahren aus Gesprächskreis und Sportgruppen die Viktoria e.V. und wirkt seither in ganz Bielefeld. In allen Selbsthilfe-gruppen findet ein Geben und Nehmen statt! Und alle haben eine Patientenkompetenz entwickelt. Sie fragen nicht verbittert: “Warum gerade ich?“ Nein, sie fragen: “Was habe ich daraus gelernt?“ Sie wissen jetzt, wer gelernt hat mit seiner Krankheit umzugehen, kann auch andere Lebenskrisen meistern!
Die Viktoria e.V. organisiert öffentliche Veranstaltungen, um über das Tabuthema Krebs zu informieren. Bei Ärzten und in Kliniken liegen unsere Flyer aus.
Alljährlich organisieren wir für Betroffene und ihre Familien einen Lauf in Bielefeld. In diesem Jahr startet „Laufen für das Leben“, wie wir ihn genannt haben, am 20. Juni an der Gertrud-Bäumer-Realschule. Dazu gehört eine Gesundheitsmesse ebenso wie eine große Tombola. Mit Stolz verweisen wir seit Jahren darauf, dass wir mit dem Erlös daraus den Rehasport für Krebsbetroffene in der Akutphase finanzieren können. So wollen wir auch in Zukunft weiter wirken! Vorstand der Viktoria e.V.:

Hannelore Junge
Travestr. 36
33689 Bielefeld
Tel: 05205-71065

 

LPE Landesverband Psychiatrie-Erfahrener                                                                        Der LPE setzt sich für die verschiedenen Punkte zusammen mit anderen Betroffenen ein: -die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte auf Schutz der Menschenwürde und Persönlichkeit auch für Sie, insbesondere bei Anwendung psychiatrischer Maßnahmen, Geltung haben -die Hilfegarantien im Sozialrecht auch für sie umfassende Gültigkeit bekommen -sie in die zukünftige Planung und den Aufbau psychosozialer und psychiatrischer Hilfeangebote auf allen Ebenen als gleichberechtigte Partnerinnen und Partner mit einbezogen werden -in erster Linie die Hilfe zur Selbsthilfe gefördert und die Selbstverantwortung gestärkt wird. Dies bedeutet auch die Zuweisung öffentlicher Mittel, gegebenenfalls durch Umwidmung bisher an die Psychiatrie geflossener Gelder. In Köln und in anderen Städten gibt es Selbsthilfe organisierte Anlaufstellen. Die Besagte in Köln hat den 2.Platz eines Innovationswettbewerb gewonnen. Betroffene und Angehörige sind in jeder Lebenslage eingeladen sich mit den LPE in Verbindung zu setzen. Informationen: www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de Telfon: 05222 / 28 34 59


Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Detmold (KSL­OWL)

Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Detmold (KSL­OWL) Das Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) hat im Rahmen des Aktionsplans NRW.inklusiv insgesamt 5 Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSLs) in den 5 Regierungsbezirken NRWs sowie ein zusätzliches Kompetenzzentrum für Menschen mit Sinnesbehinderungen eingerichtet. Die Kompetenzzentren sollen die Umsetzung der UNBehindertenrechtskonvention (UN­BRK) durch Maßnahmen zur Verwirklichung der Selbstbestimmung und vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft von Menschen mit Behinderung fördern und unterstützen. Hierzu hat sich das KSL­OWL für die Kreise Minden­Lübbecke, Herford, Gütersloh, Lippe, Paderborn, Höxter und der kreisfreien Stadt Bielefeld folgende Ziele gesetzt: flächendeckender Ausbau unabhängiger Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen Stärkung der Selbsthilfe durch Vernetzung von Interessenvertretungen, Vereinen und Initiativen sowie die Entwicklung kommunaler Inklusionspläne Etablierung des Persönlichen Budgets und ambulanter Wohnund Betreuungsformen Stärkung der politischen Selbstvertretung und Verankerung in den kommunalen Strukturen Sicherung barrierefreier Mobilität im ÖPNV und SPNV Etablierung barrierefreier Kommunikation (insbesondere „leichte Sprache“) Begleitung, Schulung und Ausbau des Pools von ehrenamtlichen „Lotsen für Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen“ Entwicklung von Orientierungshilfen und Ausweitung von Beratungsangeboten zu Themen der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderung

Darüber hinaus sind wir an Ihren Themen interessiert und auf Ihre Hinweise angewiesen: Wo sehen Sie dringenden Handlungsbedarf hinsichtlich der Umsetzung von Maßnahmen zur umfassenden Selbstbestimmung, Einbeziehung und Gleichstellung von Menschen mit Behinderung? Wo gibt es erfolgreiche Entwicklungen, Aktionen und Initiativen, deren Inhalte und Vorgehensweisen auch an anderer Stelle zu Fortschritten führen können?

Nutzen und erweitern Sie unseren Wissenspool Sofern Sie fachliche Unterstützung für die Umsetzung von Maßnahmen in Ihrer Region benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite – Nutzen Sie unsere Kontakte und Kenntnisse. Gerne informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen und nehmen Ihre thematischen Anregungen auf. Lassen Sie uns an Ihren wertvollen Erfahrungen teilhaben und gemeinsam erfolgreiche Konzepte zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung entwickeln. KONTAKT: Jöllenbecker Straße 165, 33613 Bielefeld, Tel.: 0521­329335­70, Email: info@ksl­owl.de